Dienstag 25.11.08 Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen FrauenLesben Kundgebung: 16 Uhr Postgasse Ecke Fleischmarkt, 1. Bezirk
Essen + Trinken + Musik
anschl.(ca 18 Uhr) Demonstration FRAUENGEGENGEWALT
Mit unserer Wut brechen wir das Schweigen und schaffen uns unsere Freiheit selbst!!
GEWALT GEGEN FRAUEN HAT VIELE GESICHTER,
strukturelle, häusliche/familiäre oder
sexualisierte Gewalt erhält das System weltweit und hat System wenn Frauen zum
Beispiel
>...von Männern abhängig sind
>...für denselben Job 2/3 Lohn bekommen
>...beim Vorstellungsgespräch nach Kinderwünschen gefragt werden
>...im Berufsleben gegeneinander ausgespielt werden
>...und Mädchen über ihre Ausbildung nicht selber entscheiden dürfen
>...nicht lieben dürfen wen sie wollen
>... aufgrund ihrer Migrationsgeschichte rassistisch diskriminiert werden
>...nicht feministisch zu Wort kommen
>...unverhältnismäßig Reproduktionsarbeit verrichten, d.h. Kochen, Putzen
>...Kindererziehen und Beziehungsarbeit leisten
>...mit blöden Witzen und verbalen Attacken angegriffen werden
>...von sexualisierten Übergriffen betroffen sind
>...ausgeschlossen, vereinzelt und alleine alt werden
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| e-mail:schreib@amsandstrand.com
Rechtshilfe für Frauen findet jeden 1., 2. und 3. Dienstag im Monat von 18:00 - 20:00 Uhr im Amerlinghaus, Stiftgasse 8 / 1070 Wien statt. Für Notfälle unter 0676 3989002 auch telefonisch jeden Freitag von 12:00 bis 15:00 Uhr Stiftgasse 8, A-1070 Wien www.amerlinghaus.at |
| Stattgefundene Aktionen | 2. MAI TAG DER FRAUEN-ERWERBSARBEITSLOSIGKEIT, WIR FRAUEN FORDERN -- Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Frauen ERWERBSLOSE, PREKÄRE UND ALLE ANDEREN AUSGEBEUTETEN FRAUEN FEIERN UND MACHEN AM 2. MAI EIN PICKNICK UM 11:00 UHR AUF DER WIESE VOR DEM BALLHAUSPLATZ ! KOMMT ZAHLREICH, BRINGT MUSIK, TRANSPIS! |
Stattgefundene Workshops / Workshop-Reihe im FZ |
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WORKSHOP I Das AMS hat sich nun endgültig zu einer Einrichtung entwickelt, die neben der Durchleuchtung seiner "Kunden" durch die am 1.1.2008 in Kraft getretene Novelle zum ALVG (Arbeitslosenversicherungsgesetz) noch ganz anderes abgesegnet bekam: Willkür, verfassungswidriges Verfahren, Ermächtigung zur Einweisung in irgendwelche "Maßnahmen", Ausbeutung durch Zuweisung zu Personalüberlassungsfirmen und in sogenannte SÖBs (Sozialökonomische Betriebe) oder Aussteuerung in die Sozialhilfe. Viele der von den Betroffenen mühsam errungene oberstgerichtliche Entscheidungen zugunsten der Erwerbslosen, wurden einfach mit dieser Novelle aus dem AMS-Weg geräumt. Persönlichste Daten sollen nun nicht nur erhoben, sondern auch an Dritte weitergebeben werden, der so erzwungene Strip-Tease der "Versicherten" findet kein Ende mehr. Sich dieser "Versicherung" unter diesen untragbaren Bedingungen ausliefern zu müssen, bedeutet nicht nur jede Menge Ärger, Empörung oder schlicht Verzweiflung - es ist der Versuch, Menschen rechtlos und überwacht per Gesetz irgendwohin zu steuern - am Drücker sind Wirtschaft, Behörden und das Geschäft mit den Arbeitslosen. Was uns bleibt? Die Möglichkeit, uns als FrauenLesben zu organisieren und gemeinsam gegen die programmierte Diskriminierung und Existenzvernichtung zu kämpfen. Beratung und sozialarbeiterische Betreuung allein und bei Bedarf ist keine Antwort auf das, was sie uns antun. WORKSHOP I am 14. Februar 2008, 19.30 Uhr: Brainstorming Gemeinsames Brainstorming und Orientierung bezüglich der Bedrohungen durch die Novelle. Die Situation von erwerbslosen FrauenLesben ist immer noch eine andere, als jene von Männern. Film "Des Wahnsinns letzter Schrei" von Kanal B Deutschland, 2005 (Hartz IV) |
Maßnahmen erfordern bekanntlich Gegenmaßnahmen: Einige dieser Gegenmaßnahmen, mit denen Erwerbsarbeitslose sich verteidigen können, haben politische Dimensionen, andere sind rechtlicher Natur. Der Schwerpunkt der abgehaltenen Workshops liegt in der Zusammenfassung dieser politischen Dimensionen und in der Information über das Recht auf Arbeitslosenversicherungsleistung. Falls Kinderbetreuung erforderlich/erwünscht ist, bitte diese bis spätestens 29.3.2008 per e-mail ankündigen (Anzahl der zu betreuenden Kinder bitte dazuschreiben!) |
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| Stattgefundene Workshops / Workshop-Reihe im EKH | |
Politdiskubeisl im ERNST KIRCHWEGER HAUS im 10. Bezirk, in der Wielandgasse 1 (mit dem 14A oder der U1 bis Keplerplatz) "Wir betrachten das Verhältnis Arbeit-Kapital als das zentrale Ausbeutungsverhältnis, dem wir in dieser Gesellschaft nicht entrinnen können. Was uns interessiert, sind Kämpfe von Arbeitslosen und ArbeiterInnen gegen die Verschlechterung und für die Verbesserung von Lebensbedingungen. Die subversive Kantine als Raum für die Auseinandersetzung über Kämpfe in aller Welt, also internationale Themen, ebenso mit unseren konkreten Problemen in der Arbeit, am Arbeitsamt, am Sozialamt; Versuche, die Aufspaltung in Individuen und/oder konstruierte Gruppen wie AusländerInnen, InländerInnen, ? zu überwinden; zu gemeinsamem Handeln zu kommen, diese Verhältnisse zu stürzen. Wenn Arbeit etwas Geiles wäre, würden die Ausbeuter sie selber machen!" Es gab vegane Volksküche Mi. 19.09. 2007 18:30 Uhr: Workshop 1 - Maßnahmen/Personalüberlasser/Sperren anschließend zeigen wir den ca. 60 minütigen FILM von KanalB "Des Wahnsinns letzter Schrei" |